Daniel Caspary MdEP zu Gast bei der Frauen Union

       

Der traditionelle Frühjahrsempfang der Frauen Union Karlsruhe-Stadt am 08. Mai mit dem Europaabgeordneten und Kandidaten zur Europawahl Daniel Caspary MdEP als Festredner stand ganz im Zeichen der anstehenden Kommunal- und Europawahlen am 26. Mai. In der voll besuchten Neureuter Hardtstiftung mahnte die Kreisvorsitzende der Frauen Union, Dr. Rahsan Dogan bei Ihrer Begrüßung den niedrigen Anteil von Frauen in den Parlamenten, der 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts aktuell einen traurigen Tiefpunkt erreicht habe und warb dafür, den Kandidatinnen auf der Liste der Karlsruher CDU bei den Kommunalwahlen am 26. Mai Vertrauen zu schenken. Beim Thema "mehr Sicherheit im öffentlichen Raum" legte sie den Finger in die Wunde. Angesichts des Anstiegs der Zahl sexueller Übergriffe auf Frauen in 2018 um 38,1 % müsse die Politik endlich Maßnahmen ergreifen, die geeignet seien, potentielle Straftäter abzuschrecken und die Ermittlung und Verfolgung von Straftaten zu erleichtern. Die Frauen Union bekräftigte erneut, unter deutlicher Kritik an der Position der rot-grün-linken Mehrheit im Karlsruher Rathaus, die Forderung der Karlsruher CDU nach mehr Sicherheit im öffentlichen Raum, durch Einsatz von mehr Polizeikräften, durchdachten Lichtkonzepten an Haltestellen und Plätzen sowie intelligente Videoüberwachung an Brennpunktplätzen der Innenstadt. Nur wenn die Politik die berechtigten Sorgen der Menschen ernst nehme, werde das Vertrauen in den Rechtstaat und Politik wieder gestärkt, so Dogan. Der Europaabgeordnete Daniel Caspary hob die Bedeutung gerade der Kommunal- und Europawahlen hervor und warb darum, wählen zu gehen. Gerade in der Kommunalpolitik werden Entscheidungen vor Ort getroffen, die das Alltagsleben vom Kindergarten bis ins hohe Alter betreffen. Mit Blick auf die Bedeutung des 8. Mai als Tag der Befreiung Europas appellierte Caspary um eine Stärkung Europas. Nur ein geeintes Europa sei Garant, den bereits seit 74 Jahren bestehenden Frieden in Europa dauerhaft zu erhalten. So könne eine gemeinsame europäische Armee nicht nur die Außengrenzen Europas effektiver sichern, sondern auch IS-Terror abwehren und grenzüberschreitende Banden effizienter bekämpfen, als Einzelstaaten dies nur partiell leisten können. In der nächsten Legislaturperiode müsse es das Ziel des neu gewählten europäischen Parlaments sein, weg von einer kleinteiligen Gesetzgebung, mehr Prioritäten in Kernbereichen zu setzen. Entscheidend sei in der Berichterstattung, die Bürgerinnen und Bürger konkreter über die Positionen der Fraktionen zu informieren. Die unterschiedlichen Positionen würden öffentlich kaum wahrgenommen. So sei beispielsweise kaum bekannt, dass die CDU/CSU-Gruppe gegen die Datenschutzgrundverordnung gestimmt habe, weil diese gerade die ehrenamtlichen Vereine unnötig belaste. Die zahlreichen Gäste aus Politik, Handwerk, Wirtschaft, Wissenschaft, kultureller und sozialer Institutionen sowie Vertreterinnen Karlsruher Frauenverbände hatten beim anschließenden Stehempfang, bei dem die traditionelle Torte nicht der fehlen durfte, Gelegenheit zum regen Austausch mit Caspary. Musikalisch wurde die Veranstaltung von Yulia Drukh und Nikolai Gangnus vom Duo YuNiKa umrahmt.